Mit über 84 Prozent an der Spitze: Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB gewannen in Neumünster den Kurz-Grand Prix 2022. © Foto: Stefan Lafrentz

Fast genau zwei Jahre nach ihrem Triumph mit TSF Dalera BB in den Holstenhallen wiederholte Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) den Triumph im FEI Dressage World Cup in Neumünster. Die gerade 36 Jahre junge Doppel-Olympiasiegerin sicherte sich mit TSF Dalera BB mit 90,61 Prozent den Sieg bei der 5. Qualifikation zum FEI Dressage World Cup im Preis der VR Bank zwischen den Meeren und bedankte sich herzlich bei VR Bank-Vorstand Dirk Dejewski: “Ich möchte mich gern im Namen aller Reiterinnen und Reiter bedanken, denn es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass Sponsoren unter doch solch schwierigen Bedingungen so eine Chance möglich machen.”
Dejewskis nonchalente Replik: “Das ist uns leicht gefallen, denn auch wir freuen uns, in jedem Jahr so nette Menschen zu treffen”. Die Volksbanken Raiffeisenbanken sind seit nahezu 40 Jahren Partner des internationalen Turniers in den Holstenhallen und – so unterstrich Dirk Dejewski – wollen das auch im nächsten Jahr wieder sein.
Weltcup-Flair in den Holstenhallen
“Mächtig Eindruck” hinterließen auch die wenigen hundert Zuschauer und Zuschauerinnen, die kurzfristig die Chance erhielten, live vor Ort dabei zu sein nach der Lockerung der Coronaregeln für Indoor-Veranstaltungen. “Das war sofort zu spüren”, so die Siegerin, “es war so eine knisternde, elektrisierte Atmosphäre.” Und nicht nur das. Nach jedem Ritt in der Grand Prix Kür feierte das Publikum Pferd und Reiter/-in lautstark. Erstmals erlebte Cathrine Dufour aus Dänemark das Neumünster-Flair. Die Bronzemedaillengewinnerin der EM und ihre Teamkollegin Nanna Skodberg Merrald, die sich bereits seit dem fünften Lebensjahr kennen, belegten die Plätze zwei und drei in der Qualifikation des FEI Dressage World Cup. Riesenjubel begleitete auch Kristy Oatley und Du Soleil aus der Bahn. Das Paar startet zwar für Australien, tatsächlich ist Oatley aber seit Jahrzehnten Wahl-Schleswig-Holsteinerin und damit “Lokalmatadorin”. Sie wurde Siebte in der Weltcup-Qualifikation.
Dufour beeindruckt
“Ich wollte schon häufiger hierher, aber nicht jedes Pferd arrangiert sich mit so einer Arena”, so Dufour, “mit Vamos Amigos habe ich mich getraut und ich bin sehr sehr zufrieden mit ihm.” Ab sofort zähle sie zu den VR CLASSICS-Fans und freue sich, wenn 2023 das volle Programm stattfinden könne. Isabell Werth (Rheinberg) pilotierte ihren etwas aufgeregten DSP Quantaz in aller Ruhe durch die Kür, klopfte dem 12-jährigen zwischendurch den Hals und ließ ihn nach der Grussvorstellung ausgiebig das Publikum begucken. Der Quaterback-Sohn soll wieder Turnier- und Prüfungsroutine bekommen, für das Weltcup-Finale in Leipzig ist die Finalsiegerin 2019 ohnehin gesetzt.
Riesenpech hatten Helen Langehanenberg (Billerbeck) und Benjamin Werndl (Aubenhausen) aus dem deutschen Olympiakader. Erst zeigte Langehanenbergs Stute Annabelle Anzeichen von Lahmheit, dann fiel auch Famoso OLD von Werndl aus. Beide verzichteten sofort auf den Start. Langehanenberg: “Ich glaube, es ist nix Ernstes, aber das wollen wir erstmal genau abklären.” Werndl konnte zuvor mit Discover die Intermediaire-Prüfung – FUNDIS Reitsport Preis – in der internationalen kleinen Tour gewinnen.
Francois Kasselmann blick voraus
Turnierleiter Francois Kasselmann zog eine positive Bilanz, auch weil das gemeinsame Engagement von Veranstaltern, Sponsoren und Stadt die Realisierung der VR CLASSICS meets FEI Dressage World Cup ermöglicht hat. Sein Blick geht bereits voraus in Richtung April, denn dann steht in Hagen a.T.W. Horses & Dreams meets Canada (20. – 24. April) an. Dort findet sowohl das Finale der BEMER Riders Tour, als auch die erste Etappe der neuen Tour-Saison statt: “Und wir freuen uns jetzt schon, im Februar 2023 alle hier wieder zu sehen”. Eine gute Nachricht aus der FEI-Zentrale in Lausanne sickerte bereits durch – die VR CLASSICS vom 16. – 19. Februar 2023 sind erneut eine Etappe des FEI Dressage World Cup.

Ergebnisübersicht VR Classics meets FEI Dressage World Cup

2 CDI1* – Intermediaire I – FUNDIS Reitsport Preis
1. Benjamin Werndl (Tuntenhausen) auf Discover 7 758.50
2. Helen Langehanenberg (Billerbeck) auf Daniela 133 743.50
3. Helena Schmitz-Morkramer (Hamburg) auf DSP Lifestyle 733.50
4. Tayla Desmet (AUS) auf Zaubermaus 709.50
5. Young Shik Hwang (KOR) auf Bluebarry Dream 693.00
6. Stefan Hollanders (BEL) auf Loriston 689.50

4 CDI-W – FEI Grand Prix Kür mit Musik – FEI Dressage World Cup – Preis der VR Bank zwischen den Meeren
1. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) auf TSF Dalera BB 1812.30
2. Cathrine Dufour (DEN) auf Vamos Amigos 1734.50
3. Nanna Skodborg Merrald (DEN) auf Atterupgaards Orthilia 1689.60
4. Carina Cassøe Krüth (DEN) auf Heiline's Danciera 1673.40
5. Isabell Werth (Rheinberg) auf DSP Quantaz 1652.80
6. Patrik Kittel (Dülmen/SWE) auf Blue Hors Zepter 1626.50


Mit Luca Toni zum Sieg in der BEMER Riders Tour: Nisse Lüneburg holte sich bei den VR Classics 2020 den Gesamtsieg in der internationalen Springsportserie. © Foto: Stefan Lafrentz

Er war der Favorit vor der sechsten und finalen Etappe der BEMER Riders Tour und er wurde dieser Rolle gerecht: Nisse Lüneburg aus Hetlingen gewann “zuhause” – also in Schleswig-Holstein die Gesamtwertung der BEMER Riders Tour. Rang acht im Großen Preis der Volksbanken Raiffeisenbanken mit Luca Toni genügte dem 31-jährigen für den Triumph. Und jetzt? “Jetzt geht es in den Skiurlaub”, verriet der “Rider of the Year”.
Interview mit Nisse Lüneburg (YouTube)
Run auf Podestplätze wirbelt Ranking durcheinander
Sie machten es spannend, die Protagonisten der internationalen Springsportserie in Deutschland, denn vor allem um die Podestplätze zwei und drei wurde heftig gekämpft. “Es war vielleicht ganz gut, das Julien Anquetin so eine gute Runde im Umlauf geritten ist, da war der Druck für mich schon ein bisschen größer, so dass ich sehr konzentriert war”, verriet Nisse Lüneberger mit verschmitztem Lachen. Zwei der sechs Etappen der Riders Tour konnte Lüneburg gewinnen, außerdem beim Pferdefestival Redefin und in Neumünster Punkte sammeln.
Während Lüneburgs Führung recht sicher war, wirbelte das Ergebnis in der sechsten Wertungsprüfung auf den Plätzen zwei und drei noch alles durcheinander. David Will aus Dagobertshausen, der als Tour-Zweiter nach Neumünster gekommen war, landete mit Forrest Gump weit abgeschlagen auf Platz 26. Julien Anquetin aus Frankreich musste tatenlos zuschauen, wie Mario Stevens und Patrick Stühlmeyer noch an ihm vorbei zogen. Der Franzose kassierte einen Abwurf in der Siegerrunde und wurde Elfter im Großen Preis – dafür gab es nicht genug Punkte, um die Verfolger auf Distanz zu halten.
“Wir haben ein unglaublich spannendes Finale gesehen”, freute sich Bernhard Bock, Head of Marketing der BEMER Int. AG, der zudem dem Titelsponsor der Finaletappe, den Volksbanken Raiffeisenbanken, ein Kompliment zur jahrzehntelangen Partnerschaft mit den VR CLASSICS aussprach.
Stevens und Stühlmeyer freuten sich diebisch über den gelungenen Coup in der BEMER Riders Tour in Neumünsters Holstenhallen. Stevens erhielt einen Range Rover Evoque D180 aut. R-Dynamik SE als Zweiter, Patrick Stühlmeyer nahm hinter dem Lenkrad eines Land Rover Discovery Sport D150 AWD SE Platz. Wie Nisse Lüneburg haben auch Stevens und Stühlmeyer nun automatisches Startrecht bei der ersten Etappe der im April in Hagen a.T.W. beginnenden neuen Saison der BEMER Riders Tour.

Ergebnis BEMER Riders Tour:

10 Int. Weltranglisten-Springprüfung mit 2 Umläufen, Großer Preis der Volksbanken Raiffeisenbanken, 6. Wertungsprüfung der BEMER Riders Tour
1. Mario Stevens (Molbergen) auf Landano OLD *0.00 / 33.93
2. Marco Kutscher (Bad Essen) auf Charco 2 *0.00 / 33.96
3. Patrick Stühlmeyer (Steinfeld) auf Varihoka Du Temple *0.00 / 34.15

Finales Ranking der BEMER Riders Tour nach sechs Etappen
1. Nisse Lüneburg (GER), 50 Punkte
2. Mario Stevens (GER), 37
2. Patrick Stühlmeyer (GER), 37
4. Markus Brinkmann (GER), 32

BEMER Riders Tour im Internet
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VR Classics 2020: Vieca Sophie Bade und Campino auf dem Weg zum Sieg im Championat der Pferdestadt Neumünster der Ponyreiter. © Foto: Stefan Lafrentz

Das kam mächtig gut an: der 27. Schauwettkampf der Volksbanken Raiffeisenbanken & easy Credit brachte 70 Minuten pure Unterhaltung für die Zuschauer in die komplett ausverkaufte Holstenhalle und erwies sich erneut als “großes Kino”. Der Jurysieger PSG Süderlügum will nun erstmal feiern. Der Verein hatte zur 70. Auflage des internationalen Turniers eine besondere Idee. Süderlügums Reiterinnen und Reiter machten die VR CLASSICS selbst zum Thema ihres siebenminütigen Schaubildes.
Bis zu hundert kleine und große Vereinsmitglieder machten zu Fuß oder im Sattel mit bei “Zwei Tickets für die VR CLASSICS”. Zum Erstaunen des langjährigen Chef-Stewards des Turniers, Franz-Peter Bockholt aus Hamburg, gab es sogar ein sehr junges Double seiner selbst, schick im Anzug und mit der typischen Melone auf dem Kopf. Pfiffig und witzig – so eroberte die PSG Süderlügum Platz eins. Geprobt hatte man seit Oktober für den Start bei den VR CLASSICS. Die Publikumswertung gewann mit einem Spitzen-Phonwert von 104,5 Dezibel die Reitgemeinschaft Augustenhof mit ihrem Schaubild “Das Klassentreffen”.
Neumünsters neue Ponychampioness heißt Vieca Sofie Bade (Foto: Stefan Lafrentz) und ist Mitglied in der PSG Süderlügum. Und kaum hatte Sponsor Hans-Jürgen Tackmann der jungen Springreiterin zum Sieg im Championat der Pferdestadt Neumünster mit dem Ponyhengst Campino mit der Note 8,8 gratuliert, sauste sie auch schon wieder davon. Vieca, die auch aktuelle Landesmeisterin der Ponyspringreiter in Schleswig-Holstein ist, machte auch beim Schauwettbewerb für ihren Verein mit und fuhr dann als “Doppelsiegerin” heim.
Dicht auf den Fersen war der Siegerin Mika Matthias Sternberg aus Tornesch mit Just Perfect. Auch er wechselte aus dem Sattel gewissermaßen direkt in den Schauwettbewerb. Den dritten Rang eroberte Romy Rosalie Tietje aus Gnutz. Die Schülerin, die 2019 bei den VR CLASSICS das Championat im Preis der Bäckerei Tackmann gewann, saß dabei erneut im Sattel der Stute Marylin. Zuvor hatten sich die jungen Mannschaftskandidaten für den Jugend Team Cup “warm gemacht”. Das gelang im Preis der R+V/VTV Generalvertretung Kuschel Madita Bruhn aus Leck am besten und zwar mit einem Pferd aus Neumünster. Chakira B aus der Zucht von Hans Brinkop war schon für dessen Tochter Kendra Claricia Brinkop eine exzellente Sportpartnerin. Jetzt ist die Stute 16 Jahre alt, als fast gleichaltrig mit ihrer Reiterin.
Die Indoor-Vielseitigkeit im Preis des Vielseitigkeitsförderverein SH/HH wurde zum Triumph für Esteban Benitez Valle und die Stute Milana. Der Spanier ist 28 Jahre jung, stammt aus Cadiz und ist im ostholsteinischen Hornsmühlen zuhause. Eine Überraschung barg der Abend für den zweimaligen Mannschafts-Olympiasieger Peter Thomsen aus Großenwiehe. Der Promi im Vielseitigkeitssattel wurde mit dem Goldenen Reitabzeichen ausgezeichnet. “Klammheimlich” hatten Freunde, Weggefährten und der einstige Landestrainer Detlef Peper die Ehrung vorbereitet. Auch Louise Romeike, Schwiegertochter von Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike, erhielt das Goldenen Reitabzeichen aufgrund ihrer nationalen und internationalen Erfolge.
Erster Sieg für Langehanenberg: Die allererste Prüfung der VR CLASSICS gewann eine Mannschafts-Weltmeisterin: Helen Langehanenberg aus Billerbeck siegte im internationalen Prix St. Georges, Preis der R+V Generalvertretung Birthe Stapelfeldt – In Memoriam Rosemarie Springer. Partner des Erfolges war Nachwuchspferd Vayron, der so groß ist, dass seine zierliche Reiterin noch kleiner aussieht.
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VR Classics 2019: Peder Fredricson (Schweden) gewann mit Christian erstmals in seiner Laufbahn den großen Preis von Neumünster. © Foto Lühn

Den ersten Schritt in die neunte Qualifikationsstation des FEI World Cup Dressage hat Titelverteidigerin Isabell Werth aus Rheinberg klar nach ganz vorn gesetzt. Die Rheinbergerin gewann mit ihrer 14 Jahre alten Stute Weihegold OLD den Grand Prix de Dressage – Preis von Madeleine Winter-Schulze mit sagenhaften 82,56 Prozent und war rundherum zufrieden mit “Weihe” wie die smarte, dunkle Schönheit nur genannt wird. Sie habe alles abrufen können, stellte die weltweit erfolgreichste Dressurreiterin zufrieden fest und setzte noch hinzu: “Die Prüfung heute, die Athmosphäre und die Zahl der Zuschauer haben deutlich unterstrichen, dass der Grand Prix in der bekannten Form richtig ist und keiner Verkürzung bedarf.”
Die Konkurrenz ließ nichts unversucht. Helen Langehanenberg aus Billerbeck pilotierte ihren 17 Jahre alten Damsey FRH auf den zweiten Rang, stellte fest, dass er sich wohl in der Holstenhalle gefühlt habe und dass es ein gutes Gefühl sei, hinter Isabell Werth und Weihegold auf Platz zwei zu landen: “Das ist ja fast wie gewinnen.” Einen feinen Erfolg verbuchte die irische Dressurreiterin Judy Reynolds, die im westfälischen Dorsten lebt, mit ihrem 17 Jahre alten KWPN-Wallach Vancouver K – sie wurde Dritte und verdrängte damit Mannschafts-Weltmeisterin Dorothee Schneider aus Framersheim auf den vierten Rang. “Es ist wie mit Damsey”, unterstrich Reynolds, “je älter und reifer er wird, desto mehr steigert er sich.”


Christopher Kläsener gewinnt mit Cassandra den Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken. © Stefan Lafrentz

Sie lachte und wirkte ganz entspannt: Helen Langehanenberg aus Billerbeck hat den Grand Prix de Dressage im Preis von Madeleine Winter-Schulze und damit die Qualifikation zur Grand Prix Kür, Preis der VR Bank Neumünster – FEI World Cup Dressage, gewonnen. Hinter der Siegerin reihte sich die Mannschaftskollegin Dorothee Schneider aus Framersheim ein. Platz drei eroberte der Däne Daniel Bachmann Andresen.
Premiere geglückt: Christopher Kläsener (Foto) gewinnt den Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken Neumünster. Der 23 Jahre junge Springreiter aus dem Stall Kutscher und Bitter in Bad Essen hat den prestigeträchtigen und traditionsreichen Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit der Stute Cassandra gewonnen. Erst neun Jahre alt ist die Clearway Tochter. Kläsener, der aus einer dem Reitsport verbundenen westfälischen Familie stammt, arbeitet als Bereiter im Stall von Top-Reiter Marco Kutscher und der sechsmaligen Deutschen Meisterin Eva Bitter. Hinter den beiden Herren reihte sich Clarissa Crotta aus der Schweiz ein.
Schön, stark, Sieger – sh:z Youngster-Finale: Das Siegerpaar der Auftaktprüfung in der Youngster-Tour stand auch im sh:z Youngster-Finale ganz vorn. Alexa Stais aus Südafrika pilotierte den erst sieben Jahre alten Dynamit Nobel KW an die Spitze im Finale. „Das System der Youngster-Prüfungen ist gut, es erlaubt, Pferde ihrem Alter entsprechend korrekt auszubilden und zu zeigen. In Südafrika gibt es nichts Vergleichbares“, unterstreicht die Siegerin.
Felix Haßmann landet Doppelerfolg in Neumünster: Erst gewann der Westfale das Championat von Neumünster mit Cayenne WZ, dann folgte der nächste Sieg in einem Weltranglistenspringen mit SIG Captain America. Mit dem neun Jahre alten Wallach gewann der 32-jährige den Preis der Performance Sales International.
Kostümpremiere machte Freude – Den SWN Cup gab es erstmals als Punktespringprüfung mit Joker und Kostümwertung und das kam schon gut an. Bastian Schlaider schlenderte als cooler Rocker ins Hallenoval und diskutierte kurz mit “Shawn” dem Schaf über den kürzesten Weg von A nach B. Stefan Jensen konnte die Hoffnung im Chirurgen-Dress mit Mundschutz nicht erkannt zu werden, gleich wieder begraben und Anne Tuschke als “Bademeisterin” hatte sich sogar Verstärkung mitgebracht: Vereinsmitglieder im Taucherdress mit Schwimmflossen, Rettungsringen, Bademützen und Quietscheenten. Und auch vor den Pferden machte die Lust zum Verkleiden nicht Halt, da trabte überraschend ein schneeweißes “Einhorn” mit Glitzerhufen und Philip Battermann im Sattel ins Hallenoval und Sven-Gero Hünicke hatte verschwenderisch mit Rosen am Pferd hantiert.