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Fröhliche Siegerin mit TSF Dalera BB - Jessica von Bredow-Werndl gewinnt mit über 90 Prozent die 5. Weltcup-Qualifikation. © Foto: Stefan Lafrentz

Fast genau zwei Jahre nach ihrem Triumph mit TSF Dalera BB in den Holstenhallen wiederholte Jessica von Bredow-Werndl den Triumph im FEI Dressage World Cup in Neumünster. Die gerade 36 Jahre junge Doppel-Olympiasiegerin sicherte sich mit TSF Dalera BB mit 90,61 Prozent den Sieg bei der 5. Qualifikation zum FEI Dressage World Cup im Preis der VR Bank zwischen den Meeren und bedankte sich herzlich bei VR Bank-Vorstand Dirk Dejewski: “Ich möchte mich gern im Namen aller Reiterinnen und Reiter bedanken, denn es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass Sponsoren unter doch solch schwierigen Bedingungen so eine Chance möglich machen.”
Weltcup-Flair in den Holstenhallen
“Mächtig Eindruck” hinterließen auch die wenigen hundert Zuschauer und Zuschauerinnen, die kurzfristig die Chance erhielten, live vor Ort dabei zu sein nach der Lockerung der Coronaregeln für Indoor-Veranstaltungen. “Das war sofort zu spüren”, so die Siegerin, “es war so eine knisternde, elektrisierte Atmosphäre.” Und nicht nur das. Nach jedem Ritt in der Grand Prix Kür feierte das Publikum Pferd und Reiter/-in lautstark. Erstmals erlebte Cathrine Dufour aus Dänemark das Neumünster-Flair. Die Bronzemedaillengewinnerin der EM und ihre Teamkollegin Nanna Skodberg Merrald belegten die Plätze zwei und drei in der Qualifikation des FEI Dressage World Cup.
“Ich wollte schon häufiger hierher, aber nicht jedes Pferd arrangiert sich mit so einer Arena”, so Dufour, “mit Vamos Amigos habe ich mich getraut und ich bin sehr sehr zufrieden mit ihm.” Ab sofort zähle sie zu den VR CLASSICS-Fans und freue sich, wenn 2023 das volle Programm stattfinden könne. Isabell Werth (Rheinberg) pilotierte ihren etwas aufgeregten DSP Quantaz in aller Ruhe durch die Kür.
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Chavaros II von Charleston-Con Air ist künftig in Klein Offenseth zuhause. © Foto: Janne Bugtrup

Der erste Reservesieger Chavaros II bezieht Box in der Hengststation Maas J. Hell. Der Schimmelhengst Chavaros II von Charleston-Con Air bezieht eine Box in der Hengststation Maas J. Hell. Der erste Reservesieger der 51. Holsteiner Körung wurde von Herbert Ulonska zur Bereicherung des wertvollen Hengstbestandes in Klein Offenseth erworben. Der Schimmel ist nun der Jüngste in der Vererberriege.
Chavaros II von Charleston-Con Air stammt aus der Zucht von Reimer Detlef Hennings und wurde von Hennings und seinem Geschäftspartner Dieter Mehrens in Neumünster im Körlot ausgestellt. Über seinen Vater Charleston geht Chavaros II sowohl auf Sportpferdemacher Cascadello, als auch auf Cantus zurück. Die Mutter Venetia I hat bereits drei gekörte Hengste hervorgebracht und ist zudem Mutter mehrerer erfolgreicher Sportpferde.
Venetia I, die zweifellos zu den bedeutenden Stuten der Holsteiner Zucht zählt, geht in der Mutterlinie auf den berühmten Capitol I zurück. Chavaros II entspringt damit dem Holsteiner Stutenstamm 1571. Für das Hengstlot der Station Maas J. Hell stellt Chavaros II eine wertvolle Ergänzung dar und wird dort in den kommenden Monaten seine Ausbildung beginnen.
Impressionen


Takashi Haase Shibayama nach dem Sieg mit Crunchy auf der Ehrenrunde. © Foto Lühn

Den letzten internationalen Grand Prix (Silver Tour) gewann ein Schweizer: Andreas Erni und Babouchka de L`Espina sicherten sich im heiß umkämpften Stechen der Silver Tour den Sieg im Preis der R+V/ VTV Generalvertretung Kuschel. Nichtmal 24 Stunden nach dem furiosen Sieg des für Japan startenden Takashi Shibayama Haase mit Crunchy (Foto), der sich über den gelungenen Coup im Hauptspringen riesig freute und von seinen Kolleginnen und Kollegen gefeiert wurde, ging der internationale Hallenauftakt in Neumünster zu Ende.
Davor dominierte Teamspirit in den Holstenhallen, denn nach der corona-bedingten Pause fand erstmals seit 2019 wieder ein Finale im Jugend-Team-Cup statt und das gewann das Team Knutzen. Malin Asmussen/Silent Pepper, Anna-Julika Sophie Böckenholt/Carachas, Sarah Carstens/Hanne und Leonie Paulsen/Caitano – so heißt das Damen- und Pferdequartett, das den Gesamtsieg in der Teamwertung einheimste. Die „Regie“ hat Teamleiter Jörg Carstensen aus Sollwittfeld in der Saison geführt und er ist hochzufrieden mit seinen Junioren und jungen Reitern, die aus ganz unterschiedlichen Landkreisen kommen. Der Jüngste ist 13 Jahre jung, die Älteste ist 19 Jahre. „Die sind alle sehr engagiert dabei“, lacht Carstensen, „wir haben eine WhatsApp-Gruppe, da wird Wichtiges ausgetauscht und das funktioniert.“ Das Teambuilding laufe hervorragend. „Auchbwenn es gar keine Team-Cup-Turniere sind, sobald die sich sehen, ist das Team auch zusammen“, hat Carstensen beobachtet. Gibt es einzelne Erfolge zu vermelden, dann piept das Handy wegen der Glückwünsche unaufhörlich. Bei den Jugend-Team-Cup-Prüfungen in Kl. M* gehen immer vier Reiter/Pferd-Paare an den Start, tatsächlich zählen aber mehr Reiter/-innen und Pferde zum Team Knutzen. Den Cup gibt es bereits seit gut zwei Jahrzehnten dank der Initiative von Henning Saggau und Detlef Peper. Gestartet wird immer unter dem Label eines Teamsponsors und die Serie ist ein Schaufenster für Nachwuchstalente und ganz nebenbei auch eine „gute Übung“ für Nationenpreisreiter/-innen.

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Viel Beifall für den Sieger Impact, der von Jörg Bustorff (Groß Buchwald) gezogen wurde. Der Siegerhengst erzielte auf der Auktion einen Preis von 100.000 Euro und wird nach Hamburg verkauft. © Foto: Lühn

Der 59. Trakehner Hengstmarkt vom 14. bis 16. Oktober 2021 in den Holstenhallen Neumünster ist gelaufen. Der Siegerhengst heißt „Impact“ und kommt aus dem Stall von Jörg Buchwald (Großwald), wo er auch das Licht der Welt erblickte. Sein Vater ist kein Geringerer als Starvererber „Millenium“. Zuchtleiter und Geschäftsführer des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann: „Dieser Hengst ist ein Edelpferd, wie man es hinsichtlich Adel und Noblesse nur bei den Trakehnern finden kann.“
Reservesieger wurde „Dein Erbe“. Dieser Hengst überzeuge mit großen Linien, komfortabler Oberhalspartie, drei guten Grundgangarten und Athletik beim Freispringen“, schwärmte Gehrmann. – Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Trakehner Verbandes
Impressionen zur Veranstaltung

Viel Beifall für den Sieger Impact, der von Jörg Bustorff (Groß Buchwald) gezogen wurde. Der Siegerhengst erzielte auf der Auktion einen Preis von 100.000 Euro und wird nach Hamburg verkauft. © Foto: Lühn