Herzlich willkommen!

Das Veranstalterteam der VR Classics (v.l.n.r.): Anna Surholt, Francois Kasselmann, Ullrich Kasselmann, Bettina und Paul Schockemöhle, Dorothee Hahn. © Foto: Stefan Lafrentz

Die VR CLASSICS Neumünster, die vom 16. bis 20. Februar 2022 in den Holstenhallen stattfinden sollten, werden auf das Jahr 2023 verschoben. „Das ist für die Pferdesportfans und auch für uns als Veranstalter eine große Enttäuschung“, so Turnierchef Francois Kasselmann, „aber die aktuelle Situation der Corona-Pandemie lässt keine andere Entscheidung zu.“ Die gute Nachricht: Der FEI Dressage World Cup darf am 19. und 20. Februar in den Holstenhallen stattfinden – ohne Publikum vor Ort, aber im Livestream bei ClipMyHorse.TV verfügbar.
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Marching-Band (Foto: J.Bunjes)

„Liebe Pferdefreunde, bei aller Europhie und Vorfreude auf den Ball der Pferdefreunde hat uns die aktuelle Entwicklung in der Coronapandemie eingeholt. Von Anfang an standen wir bei unseren Planungen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie und den politischen Vorgaben. Aufgrund der mangelnden Planungssicherheit sowie der anhaltenden Coronalage sehen wir keine Möglichkeit, unseren Ball der Pferdefreunde auf sichere, die Gesundheit aller Gäste und Mitarbeiter berücksichtigende Grundlage zu stellen. Zudem würden die aktuellen Auflagen unseren Handlungsspielraum viel zu sehr einschränken“, teilt das Team vom Pferdesportverband Schleswig-Holstein mit. „Wir sind sehr traurig, haben uns aber entschlossen, den Ball der Pferdefreunde im Januar 2022 abzusagen.“ Ticketkäufer erhalten Ihre bezahlten Tickets erstattet.
Informationen dazu gibt es unter https://www.mervestelle.de.


Chavaros II von Charleston-Con Air ist künftig in Klein Offenseth zuhause. © Foto: Janne Bugtrup

Der erste Reservesieger Chavaros II bezieht Box in der Hengststation Maas J. Hell. Der Schimmelhengst Chavaros II von Charleston-Con Air bezieht eine Box in der Hengststation Maas J. Hell. Der erste Reservesieger der 51. Holsteiner Körung wurde von Herbert Ulonska zur Bereicherung des wertvollen Hengstbestandes in Klein Offenseth erworben. Der Schimmel ist nun der Jüngste in der Vererberriege.
Chavaros II von Charleston-Con Air stammt aus der Zucht von Reimer Detlef Hennings und wurde von Hennings und seinem Geschäftspartner Dieter Mehrens in Neumünster im Körlot ausgestellt. Über seinen Vater Charleston geht Chavaros II sowohl auf Sportpferdemacher Cascadello, als auch auf Cantus zurück. Die Mutter Venetia I hat bereits drei gekörte Hengste hervorgebracht und ist zudem Mutter mehrerer erfolgreicher Sportpferde.
Venetia I, die zweifellos zu den bedeutenden Stuten der Holsteiner Zucht zählt, geht in der Mutterlinie auf den berühmten Capitol I zurück. Chavaros II entspringt damit dem Holsteiner Stutenstamm 1571. Für das Hengstlot der Station Maas J. Hell stellt Chavaros II eine wertvolle Ergänzung dar und wird dort in den kommenden Monaten seine Ausbildung beginnen.
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Takashi Haase Shibayama nach dem Sieg mit Crunchy auf der Ehrenrunde. © Foto Lühn

Den letzten internationalen Grand Prix (Silver Tour) gewann ein Schweizer: Andreas Erni und Babouchka de L`Espina sicherten sich im heiß umkämpften Stechen der Silver Tour den Sieg im Preis der R+V/ VTV Generalvertretung Kuschel. Nichtmal 24 Stunden nach dem furiosen Sieg des für Japan startenden Takashi Shibayama Haase mit Crunchy (Foto), der sich über den gelungenen Coup im Hauptspringen riesig freute und von seinen Kolleginnen und Kollegen gefeiert wurde, ging der internationale Hallenauftakt in Neumünster zu Ende.
Davor dominierte Teamspirit in den Holstenhallen, denn nach der corona-bedingten Pause fand erstmals seit 2019 wieder ein Finale im Jugend-Team-Cup statt und das gewann das Team Knutzen. Malin Asmussen/Silent Pepper, Anna-Julika Sophie Böckenholt/Carachas, Sarah Carstens/Hanne und Leonie Paulsen/Caitano – so heißt das Damen- und Pferdequartett, das den Gesamtsieg in der Teamwertung einheimste. Die „Regie“ hat Teamleiter Jörg Carstensen aus Sollwittfeld in der Saison geführt und er ist hochzufrieden mit seinen Junioren und jungen Reitern, die aus ganz unterschiedlichen Landkreisen kommen. Der Jüngste ist 13 Jahre jung, die Älteste ist 19 Jahre. „Die sind alle sehr engagiert dabei“, lacht Carstensen, „wir haben eine WhatsApp-Gruppe, da wird Wichtiges ausgetauscht und das funktioniert.“ Das Teambuilding laufe hervorragend. „Auchbwenn es gar keine Team-Cup-Turniere sind, sobald die sich sehen, ist das Team auch zusammen“, hat Carstensen beobachtet. Gibt es einzelne Erfolge zu vermelden, dann piept das Handy wegen der Glückwünsche unaufhörlich. Bei den Jugend-Team-Cup-Prüfungen in Kl. M* gehen immer vier Reiter/Pferd-Paare an den Start, tatsächlich zählen aber mehr Reiter/-innen und Pferde zum Team Knutzen. Den Cup gibt es bereits seit gut zwei Jahrzehnten dank der Initiative von Henning Saggau und Detlef Peper. Gestartet wird immer unter dem Label eines Teamsponsors und die Serie ist ein Schaufenster für Nachwuchstalente und ganz nebenbei auch eine „gute Übung“ für Nationenpreisreiter/-innen.

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Viel Beifall für den Sieger Impact, der von Jörg Bustorff (Groß Buchwald) gezogen wurde. Der Siegerhengst erzielte auf der Auktion einen Preis von 100.000 Euro und wird nach Hamburg verkauft. © Foto: Lühn

Der 59. Trakehner Hengstmarkt vom 14. bis 16. Oktober 2021 in den Holstenhallen Neumünster ist gelaufen. Der Siegerhengst heißt „Impact“ und kommt aus dem Stall von Jörg Buchwald (Großwald), wo er auch das Licht der Welt erblickte. Sein Vater ist kein Geringerer als Starvererber „Millenium“. Zuchtleiter und Geschäftsführer des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann: „Dieser Hengst ist ein Edelpferd, wie man es hinsichtlich Adel und Noblesse nur bei den Trakehnern finden kann.“
Reservesieger wurde „Dein Erbe“. Dieser Hengst überzeuge mit großen Linien, komfortabler Oberhalspartie, drei guten Grundgangarten und Athletik beim Freispringen“, schwärmte Gehrmann. – Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Trakehner Verbandes
Impressionen zur Veranstaltung

Viel Beifall für den Sieger Impact, der von Jörg Bustorff (Groß Buchwald) gezogen wurde. Der Siegerhengst erzielte auf der Auktion einen Preis von 100.000 Euro und wird nach Hamburg verkauft. © Foto: Lühn